Fabian Gebert
2009/04/08 10:55
Press
Das kollaborative Notiz-Tool Mediabird findet seinen Weg in das Community-System der Universität Hamburg.
"Bei Mediabird geht's darum, gemeinsam zu lernen", erklärt Frank Wolf. Das von ihm und Fabian Gebert ins Leben gerufene Projekt hat für die Hamburger Studierenden eine Web2.0-Lösung für kollaboratives Lernen und persönliches Wissensmanagement entwickelt. Ihre Zielsetzung: "Wir wollen, dass sich gemeinsames Lernen ortsunabhängig gut anfühlt."
Bei Mediabird machen sich Studierende auf einem virtuellen Notizblock zu frei wählbaren Themen Notizen und geben diese ihren Kommilitonen frei. Mit einem Textmarker können die User dann mit der Maus Notizen hervorheben und mit eigenen Fragen verknüpfen, die mit Kommilitonen direkt in ihrem Kontext diskutiert werden können. So entsteht eine gemeinsam erarbeitete Notizmappe zu einem Thema. "Der Witz ist, dass die Fragen der Studierenden dauerhaft mit dem Kontext verknüpft werden, in dem sie auftreten", erläutert Fabian Gebert. Der Wiederholungsmodus hilft, sich Antworten auf die Fragen und wichtige Teile der gemeinsam erstellten Notizen einprägen zu können. Dies kann für Prüfungen und Präsentationen nützlich sein - oder dem Auffrischen des Gedächtnisses dienen.
"Unsere Vision ist es, ein Werkzeug bereitzustellen, das mit klassischen Lernmethoden die technische Plattform des Internet nutzt", erläutern die beiden Gründer. Ab diesem Semester können Lernende und Lehrende der Universität Hamburg die Software als Erweiterung ihrer bisherigen Lernumgebung im Community-System (CommSy) benutzen. Die Software steht auch als Moodle-Plugin für öffentliche Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung.
Im nächsten Schritt soll die Software mit einem Business-Partner weiterentwickelt und auf den Weiterbildungsmarkt angepasst werden. Die Software ist komplett modular aufgebaut, was eine Integration in existente Umgebungen vereinfacht.
Frank Wolf
2009/03/24 10:58
Press
Mediabird bringt frischen Wind in die eLearning-Szene
"Beim Mediabird-Projekt geht's darum, gemeinsam zu lernen", erklärt Frank Wolf. Das von ihm und Fabian Gebert ins Leben gerufene Projekt hat es 2009 in die Runde der D-ELINA Finalisten geschafft. Seit einem Jahr entwickeln die Hamburger Studenten eine Web2.0-Lösung für kollaboratives Lernen und persönliches Wissensmanagement. Ihre Zielsetzung: "Wir wollen, dass sich gemeinsames Lernen auch auf Distanz gut anfühlt."
Bei Mediabird machen sich Benutzer in einem virtuellen Notizblock zu frei wählbaren Themen Notizen und geben diese ihren Lernpartnern oder Kollegen frei. Mit einem Textmarker können z.B. Studierende dann mit der Maus Notizen hervorheben und mit eigenen Fragen verknüpfen, die mit Kommilitonen direkt in ihrem Kontext diskutiert werden können. So entsteht eine gemeinsam erarbeitete Notizmappe zu einem Thema. "Der Witz ist, dass die Fragen der Studierenden dauerhaft mit dem Kontext verknüpft werden, in dem sie auftreten", erläutert Fabian Gebert. Der Wiederholungsmodus hilft, sich Antworten auf die Fragen und wichtige Teile der gemeinsam erstellten Notizen einprägen zu können. Dies kann für Prüfungen und Präsentationen nützlich sein - oder dem Auffrischen des Gedächtnisses dienen.
Die beiden Gründer wollen ihre Kooperationen mit den Projekten der Hamburger eLearning-Szene weiter ausbauen. "Studierende sollen zu ihren Fragen schnell passende Antworten bzw. Kommilitonen mit ähnlichen Fragen finden können." Ab dem kommenden Semester wird Mediabird im Community-System CommSy der Universität Hamburg zur Verfügung stehen. Für Moodle-Nutzer gibt es bereits ein Plug-in.
Unabhängig davon lässt sich das Tool auch auf http://www.mediabird.net/
kostenfrei nutzen. "Unsere Vision ist es, ein Werkzeug bereitzustellen, das mit klassischen Lernmethoden die technische Plattform des Internet nutzt", erläutern die beiden Studenten.
Frank Wolf
2009/03/20 13:23
Press
Einleitung
Bei Mediabird geht's darum, gemeinsam zu lernen.
Lernende können
Notizen zu Themen anlegen, die sie interessieren und Fragen im Kontext
des Stoffes diskutieren, indem sie auftreten. Mediabird ist ein von den
Hamburger Studenten Fabian Gebert und Frank Wolf gegründetes Projekt, in
dessen Rahmen eine Software für nachhaltiges Wissensmanagement entwickelt
wird.
Die Idee
Mediabird unterstützt Einzelpersonen und Gruppen bei der
Erarbeitung von Themen durch (gemeinsames) Sammeln von Notizen in
Mappen. Beliebige Markierungen in den selbst erstellten oder
importierten Texten können nun durch Anmerkungen, Definitionen und
persönliche Fragestellungen getaggt werden. Gruppenmitglieder können
offene Fragestellungen freigegebener Notizen sehen und leicht
beantworten. Durch die Verknüpfung der Frage mit dem Kontext sind
inhaltliche Zusammenhänge bzw. Bezüge sofort klar und Erklärungen
entfallen weitgehend. Inhalte können selbst eingegeben oder per Drag &
Drop importiert werden. Hierzu steht insbesondere für Wikipedia-Artikel
ein Provider zur Verfügung, der die Arbeit deutlich erleichtert.
Immer nur das Wichtigste im Blick
Anmerkungen wie auch Fragen sind in der Notizzettel-Ansicht als
Symbole auf dem Textrand zugänglich. So sind viele Inhalte durch Klick
abrufbar, stören aber nicht den Lesefluss derjenigen, die nicht
interessiert oder schon vorgebildet sind. Das spart Zeit.
Tags, die Frage-Antwortpaare, Definitionen usw. darstellen, können mit einem Trainer wiederholt werden. Die Tags können im Trainer einmal in Form einer Checkliste dafür verwendet werden, um sich kurz einige Aspekte ins Gedächnis zu rufen oder um als Karten in einem Karteikasten verwendet zu werden, damit eine Prüfung systematisch vorbereitet werden kann.
Inhaltlich orientiert - mit dem Textaufbau in Mediabird
Bestimmte Notizzettel können anderen Notizzetteln zugeordnet werden. Diese können etwa Beispiele oder Illustrationen (untere Ebene) oder weiterführende Informationen wie historische Hintergründe oder Beweise etc. enthalten (obere Ebene). Notizzettel-Mappen erhalten so eine Struktur, mit der einfacher entschieden werden kann, was wichtig ist.
Wer viele Fragen aus einem Bereich beantwortet, kann als Experte für bestimmte Frage- oder Aufgabenstellungen identifiziert und angesprochen werden.
Mediabirds Schreibtisch
Mediabird ist von einer intuitiven Schreibtisch-Ansicht aus bedienbar. Im Mittelpunkt steht der Notizblock mit Überschrift und Formatfunktionen. Mit einem Textmarker-Button können die Tag- und Markierfunktionen abgerufen werden. Tags werden am Textrand angezeigt und sind per Klick zugänglich. Es gibt weiterhin Buttons zur Navigation (Pfeile: zur Navigation in einer Ebene, Reiter: Navigation zwischen den Ebenen) und es gibt Buttons, um Gruppenfunktionen, das Suchen von Inhalten und Imports und die Notizzettel in Mappen zu strukturieren.
Warum Mediabird statt einem Blog oder einem Wiki?
Blogs ermöglichen, dass nur einer oder wenige
Autoren Artikel posten und Kommentare nur zu einem ganzen Artikel in
Form einer Liste abgegeben werden können. Das wird schnell
unübersichtlich und erfordert als Voraussetzung, dass sich jeder den
Artikel durchliest.
Wikis können zwar durch viele bearbeitet werden,
unterscheiden sich aber nicht groß von einer typischen Sammlung von
Hypertexten. In beiden Formaten ist inhaltliche Kommunikation also nur sehr beschränkt möglich.
Mediabird ermöglicht Kommentare und Fragestellungen und damit Diskussionen direkt im Kontext an einzelnen Textelementen und gibt durch Aufbau und Markierungen der Texte Aufschluss über das, was wichtig ist und ist auch wegen seines Schreibtisch-Interfaces gegenüber Blogs und Wikis revisions- und einsteigerfreundlicher.