Fabian Gebert
2009/11/17 09:38
Neuigkeiten
Das Mediabird-Team um Fabian Gebert und Frank Wolf kooperiert ab sofort mit dem Multimedia Kontor Hamburg (MMKH). Der Geschäftsführer des MMKH, Dr. Marc Göcks, und die beiden Gründer nutzten die Feierlichkeiten bei den jährlichen Präsentationen der Hamburger E-Learning Projekte („ELCH-Projekte“) in der Handelskammer Hamburg zur Vertragsunterzeichnung.
Ziel der Kooperation ist zum einen die freie Versorgung und Integration von Mediabird in den eLearning-Strukturen der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Zum anderen soll die Nachhaltigkeit der als Open Source-Projekt gestarteten Initiative Mediabird auch durch die Bereitstellung für Hochschulen außerhalb des Standortes Hamburg sichergestellt werden. Hierzu wird das bisherige Angebot um kommerzielle Dienstleistungen ergänzt.
Am Hochschulstandort Hamburg erfreut sich Mediabird einer steigenden Popularität. Die für kollaborative Textarbeit gedachte Software wird in Seminaren und Lehrveranstaltungen genutzt. Als besonders hilfreich hat sich dabei die Integration des Tools in die Learning Management Systeme (LMS) Moodle und CommSy erwiesen. Dank der Schnittstellen lässt sich die Software einfach installieren und integriert sich nahtlos in die gewohnte Arbeitsumgebung.
Mediabird ist ein Zusatzmodul für Lernmanagement-Systeme, mit dem sich Texte gemeinsam bearbeiten, mit Randnotizen versehen und diese intelligent nutzen lassen. Die viel genutzten Stärken von Wiki und Forum werden dabei innovativ in einer Lösung kombiniert. Mediabird vereinfacht es, Prüfungen zu meistern, Vorträge vorzubereiten oder Dokumentationen anzulegen.
Mit der Kooperation stellen MMKH und Mediabird nun die Weichen für eine gemeinsame Zusammenarbeit.
Wenn Sie Fragen zu der Kooperation, oder Interesse an dem innovativen Learning- und Autorentool Mediabird haben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf – auf der Campus Innovation am 27. November oder per Email.
Fabian Gebert
2009/10/22 18:12
Neuigkeiten
Einmal jährlich präsentieren Studierende auf der EXPO im Informatikum der Universität Hamburg die Ergebnisse ihrer Projekt- oder Abschlussarbeiten. Wir waren dabei und sind mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden!
Als eines von zwölf anderen Projekten, stellten wir Mediabird mit Beamer und zwei Computern einem Publikum aus Schülern, Studierenden und anderen Interessierten vor. Erstmalig konnten wir so auch live vor Zuschauern zeigen, das Mehrbenutzerinteraktionen störungsfrei funktionieren. Tatsächlich entwickeln wir aktuell an einer neuen Version (Release voraussichtlich im November 2009) von der wir ebenfalls erste Eindrücke vermitteln konnten. Wer sich davon ein Bild machen möchte, der solle sich gerne hier anmelden.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Preisverleihung, mit der Mediabird als bereits "reife Lösung für die gemeinsame Textarbeiten" gewürdigt wurde, "bei der Studierenden mit unterschiedlichen Bedürfnisse gleichermaßen auf ihre Kosten kommen." Insbesondere ist es möglich, Themen auch in Gruppen zu bearbeiten, wenn ein Teil der Mitlernenden eine Klausur und andere eine Hausarbeit oder Übungsabgabe zu einem Thema machen muss. Jede/r kann Mediabirds Funktionen so einsetzen, dass er/sie entweder einen Text schreiben oder eine Klausur vorbereiten kann.
Als besonders hilfreich wurde die Unterstützung von PDFs als Mappenbestandteil empfunden. Der PDF-Support ist mit das wichtigste Feature der im November neu erscheinenden Version.
Fabian Gebert
2009/09/23 17:03
Development
Um es Interessierten leichter zu machen, das neue Mediabird-Release zu evaluieren, haben wir eine Testumgebung eingerichtet. Dort kann man sich kostenfrei registrieren und sich die neue Version mal anschauen. Feedback ist natürlich hochwillkommen.
Das System unterstützt jetzt PDF-Import und echtes Tagging der eigenen Vorlesungsaufzeichnungen. Außerdem sind erweiterte kollaborative Funktionen eingeflossen, wie zum Beispiel vollwertige Diskussionen am Textrand und vieles mehr. Eine Wiki- und Blog-Erweiterung ist in Arbeit. Ebenso binden wir das System gerade an CommSy, Moodle und Stud.IP an.
Fabian Gebert
2009/09/22 19:40
Neuigkeiten

Ein paar schöne Abende in Berlin zu verbringen ist immer eine Reise wert, doch Ziel unseres Aufenthaltes vom Montag bis Donnerstag vergangener Woche war der Besuch der Konferenz E-Learning 2009.
Was ist dabei unser Ziel gewesen? Wir sind Studierende und möchten mit unserer Initiative Lernenden nachhaltig ihre Hauptbeschäftigung erleichtern: das Erststudium von Inhalten und das Auffrischen des Erlernten, wenn es benötigt wird. In vielen Kontexten bedeutet dies Prüfungsvorbereitung. Dabei ist der Dialog mit den Lehrenden enorm wichtig. Wir sind also vor allem zum Gedankenaustausch nach Berlin gefahren.
Dass die meisten Lernenden sich nicht mit der Stellung der Vorsilbe im Begriff E-Learning auseinandersetzen oder ob ein Podcast im MP3-Format gespeichert werden sollte oder nicht, ist ein etwas polemisch formuliertes Argument dafür, mehr auf die aus der Studierendenschaft ausgehenden Impulse zu reagieren. Die meisten unserer Gesprächspartner waren daher unserem Engagement gegenüber sehr positiv eingestellt und wir haben vielversprechende Kontakte zu verschiedenen Hochschulen herstellen können, um Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Vielleicht entsteht dabei auch die eine oder andere Kooperation.
Wie sich auf der Tagung letzter Woche gezeigt hat, wird die didaktische Konzeption und die Hochschulanbindung im Bereich E-Learning vor allem von denjenigen vorangebracht, welche sich auch beruflich mit der Didaktik beschäftigen. Das ist auch gut so, denn aufgrund ihrer Erfahrung in Lehre und Forschung besitzen sie eine für den künftigen Umgang mit neuen Medien im Lehralltag unverzichtbare Kompetenz. Im Adaptionsprozess sollte die andere Seite dennoch mehr eingebunden werden und sich auch selbst mehr einbringen.
Deshalb wäre mein Vorschlag, auf der nächsten GMW und der kommenden DeLFI stärker zu diskutieren, wie die Vorstellungen der Studierenden stärker mit den medialen Konzepten der Lehrenden harmonisiert werden können.
Mir ist beispielsweise aufgefallen, dass ich in Gesprächen mit Studierenden unsere Software meist erkläre, ohne einmal auf den Begriff Wiki oder Blog zu verweisen. Auf der E-Learning 2009 ist mir dies schwergefallen. Ich glaube, dass gerade Ansätze wichtiger werden, welche technische Aspekte in didaktische Konzepte einbinden, ohne dabei die entstehende Software-Lösung in monolithische Einheiten wir Foren-Postings oder Arbeitsmaterialien zu gliedern. Dies entspricht doch auch nicht der intuitiven Arbeitsweise mit Notizblock, Gesprächspartner und Papier, oder?
Fabian Gebert
2009/09/18 11:22
Neuigkeiten
Ich bin nun auf der Moodle-Konferenz in Elmshorn angekommen und werde zunächst den Hochschul-Track besuchen. Die Keynote von Max Woodtli war spitze, es ging anhand einer fiktiven Geschichte über Peter und Karla um die Wichtigkeit von E-Moderation und wie gute E-Moderation gelingen kann.
In der ersten Session präsentierte Jan Bartelsen das NORDPOL-Projekt, bei dem mit Moodle gearbeitet wird. Im Zentrum stehen intelligente Aufgaben.
Prof. Dr. Frank Zimmermann von der Nordakademie stellte ein weiteres Projekt vor. Dabei ging es um Aufbaukurse für Studienanfänger.
Hartmut Karrasch stellt den bundesweiten Master Schulmanagement vor. 51 Teilnehmer aus ganz Deutschland erhöhten im ersten Durchlauf ihr Qualifikationsprofil für die Bewerbung um Schulleiter-Stellen.
Spannend war auch der Vortrag von Dr. Karin Ernst vom LIFE e.V. Ziel ist es, in Berlin-Neukölln Klassen mit modernen Lernmethoden unter der Benutzung von Moodle zu unterrichten.
Ralf Hilgenstock vom offiziellen Moodle-Partner DIALOGE referierte schließlich über die Herausforderungen bei der Einführung von Moodle in Organisationen.
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