Frank Wolf
2009/04/03 12:05
Neuigkeiten
Das Rahmenthema des von TLA TeleLearn-Akademie und VIWIS gemeinsam organisierten zweiten E-Learning Stammtisches, der gestern im Hamburger Haus der Wirtschaft stattfand war E-Learning und Gesundheit.
Zu diesem Thema wurden zwei interessante Praxisberichte vorgesstellt
Hygiene-Kurs online mit hyacademy
Herr Hamdorf (fidicon GmbH) stellt uns das Konzept der hyacademy vor (www.hyacademy.de): das ist eine Webseite auf der jeder die Möglichkeit hat einen Hygiene-Kurs online abzulegen. Hygiene-Kurse sind besonders im Gesundheits- und Lebensmittelsektor aber auch in Kindergärten mit Essensausgabe etc. jährliche Pflicht. hyacademy ist die Antwort auf die Wissensvielfalt rund um Lebensmittelhygiene und Infektionsschutz, über das Mitarbeiter die einer jährlichen Unterweisung bedürfen, verfügen müssen.
In einem sehr einfach bedienbaren Moodle-Kurs wird der Lernende Schritt für Schritt in das praktische Wissen rund um Hygiene eingeführt. Legt er am Ende erfolgreich eine Online-Prüfung ab, kann er sich sein ein Jahr gültiges Hygiene-Zertifikat ausdrucken.
E-Learning Kurs: Projektmanagement im Gesundheitswesen
Im zweiten Vortrag stellte Frau Jeschke von der Fernuniversität Hamburg einen Blended-Learning Kurs zum Theme Projektmanagement im Gesundheitswesen vor. Auch erklärte sie, dass die Fernuniversität peu-à-peu ihr Lernangebot um E-Learning Einheiten erweitert und sprach über damit verbundene Herausforderungen.
Ausklang mit gutem Catering
Zwischen und dann nach den beiden Vorträgen blieb Zeit für interessante Gespräche und einen Ideenaustausch.
Mit Spannung erwarten wir den nächsten Stammtisch für den schon mögliche neue Themen diskutiert wurden. Auch Mediabird werden wir dort sicher gerne einmal vorstellen.
Für jeden, der sich für die Anwendung verschiedener Formen von E-Learning in unterschiedlichen Wirtschafts- und Universitätsbereichen interessiert ist auf dem E-Learning-Stammtisch richtig.
Fabian Gebert
2009/03/27 14:11
Development
Einige unserer Nutzer empfanden es als etwas nervig, dass bei zu großen Notizzetteln stets eine Meldung angezeigt wird. Dies haben wir nun behoben. Stattdessen befindet sich unten auf dem Schirm ein roter Info-Button, der einem auf Klick das Problem erläutert. Nur bei echten Fehlermeldungen wird ein ebenfalls neu gestaltetes Overlay angezeigt.
Die Philosophie bei Mediabird ist schließlich Information auf Abruf und das soll auch im Interface so sein. Keine Info-Meldungen ohne Klick.
Bild von austinevan.Quellenangaben gesucht
Insbesondere für wissenschaftliche Inhalte interessant ist die Möglichkeit, Verweise einzufügen. Nach Hervorhebung eines Notizteils lässt sich ein Verweis-Tag einfügen, welcher dann auf einen Wikipedia-Artikel oder eine beliebige andere Internet-Adresse verweisen kann.
Besonders interessant ist die Moodle- und CommSy-Integration der Verweise. Befindet sich ein Nutzer auf Seite A, so werden alle Notizen, die nun erstellt werden, direkt mit Seite A verknüpft. Bei erneutem Aufruf der Seite A wird direkt die letztbearbeitete Notiz zum Thema aufgerufen. Wechseln wir zur Seite B, zu der es noch keine eigenen Notizen, sondern erst Notizen von Lernpartnern gibt, so lassen sich auch diese anzeigen. Sofern sie freigegeben wurden natürlich.
Datenbank auf aktuellen Stand
Auch für Admins gibt es einige Neuerungen. So lassen sich nun alte Datenbanken mit einem zentralen-Upgrade-Skript migrieren und im Setup ein Cache-Ordner angeben.
Frank Wolf
2009/03/24 10:58
Press
Mediabird bringt frischen Wind in die eLearning-Szene
"Beim Mediabird-Projekt geht's darum, gemeinsam zu lernen", erklärt Frank Wolf. Das von ihm und Fabian Gebert ins Leben gerufene Projekt hat es 2009 in die Runde der D-ELINA Finalisten geschafft. Seit einem Jahr entwickeln die Hamburger Studenten eine Web2.0-Lösung für kollaboratives Lernen und persönliches Wissensmanagement. Ihre Zielsetzung: "Wir wollen, dass sich gemeinsames Lernen auch auf Distanz gut anfühlt."
Bei Mediabird machen sich Benutzer in einem virtuellen Notizblock zu frei wählbaren Themen Notizen und geben diese ihren Lernpartnern oder Kollegen frei. Mit einem Textmarker können z.B. Studierende dann mit der Maus Notizen hervorheben und mit eigenen Fragen verknüpfen, die mit Kommilitonen direkt in ihrem Kontext diskutiert werden können. So entsteht eine gemeinsam erarbeitete Notizmappe zu einem Thema. "Der Witz ist, dass die Fragen der Studierenden dauerhaft mit dem Kontext verknüpft werden, in dem sie auftreten", erläutert Fabian Gebert. Der Wiederholungsmodus hilft, sich Antworten auf die Fragen und wichtige Teile der gemeinsam erstellten Notizen einprägen zu können. Dies kann für Prüfungen und Präsentationen nützlich sein - oder dem Auffrischen des Gedächtnisses dienen.
Die beiden Gründer wollen ihre Kooperationen mit den Projekten der Hamburger eLearning-Szene weiter ausbauen. "Studierende sollen zu ihren Fragen schnell passende Antworten bzw. Kommilitonen mit ähnlichen Fragen finden können." Ab dem kommenden Semester wird Mediabird im Community-System CommSy der Universität Hamburg zur Verfügung stehen. Für Moodle-Nutzer gibt es bereits ein Plug-in.
Unabhängig davon lässt sich das Tool auch auf http://www.mediabird.net/
kostenfrei nutzen. "Unsere Vision ist es, ein Werkzeug bereitzustellen, das mit klassischen Lernmethoden die technische Plattform des Internet nutzt", erläutern die beiden Studenten.
Fabian Gebert
2009/03/23 20:27
Neuigkeiten
Empiriker, Naturwissenschaftler, Erziehungswissenschaftler, Psychologen, Manager, Politiker und Zyniker. Sie alle verwenden täglich Tabellen in ihrer Arbeit, in Protokollen, in Abschriften, in Darstellungen und Präsentationen. Selbst im Gespräch wünschen sich manche zur Verdeutlichung ihrer Gedanken eine Tabelle. Und es kommt nicht selten vor, dass ein Abgeordneter bei einer Talk-Show plötzlich eine Tabelle aus dem Armani zaubert um Gesprächsgegner mit harten Fakten zu torpedieren. Kurzum: Tabellen sind ein unentbehrliches Darstellungswerkzeug.
Nun ist sie in Mediabird gelandet: Die Tabelle integriert sich per "Einfügen", "Tabelle" elegant und federleicht in den Notizzettel. Bestehende Tabellen lassen sich natürlich direkt einfügen oder weiterverwenden, sie werden sogar automatisch formatiert. Mit der Toolbar unter der Tabelle lassen sich Zeilen und Spalten einfügen
und entfernen. Großer Pluspunkt: Tags lassen sich mit Tabellenzeilen verknüpfen.
Wie könnte das also in ein paar Jahren funktionieren? Daten sammeln, taggen und so die wichtigen Daten hervorheben und mit Zusatzinfos. Vielleicht erklären uns die Volksparteien dann ihre Stimmenverluste mit einem Mediabird-Tag?
Frank Wolf
2009/03/20 13:23
Press
Einleitung
Bei Mediabird geht's darum, gemeinsam zu lernen.
Lernende können
Notizen zu Themen anlegen, die sie interessieren und Fragen im Kontext
des Stoffes diskutieren, indem sie auftreten. Mediabird ist ein von den
Hamburger Studenten Fabian Gebert und Frank Wolf gegründetes Projekt, in
dessen Rahmen eine Software für nachhaltiges Wissensmanagement entwickelt
wird.
Die Idee
Mediabird unterstützt Einzelpersonen und Gruppen bei der
Erarbeitung von Themen durch (gemeinsames) Sammeln von Notizen in
Mappen. Beliebige Markierungen in den selbst erstellten oder
importierten Texten können nun durch Anmerkungen, Definitionen und
persönliche Fragestellungen getaggt werden. Gruppenmitglieder können
offene Fragestellungen freigegebener Notizen sehen und leicht
beantworten. Durch die Verknüpfung der Frage mit dem Kontext sind
inhaltliche Zusammenhänge bzw. Bezüge sofort klar und Erklärungen
entfallen weitgehend. Inhalte können selbst eingegeben oder per Drag &
Drop importiert werden. Hierzu steht insbesondere für Wikipedia-Artikel
ein Provider zur Verfügung, der die Arbeit deutlich erleichtert.
Immer nur das Wichtigste im Blick
Anmerkungen wie auch Fragen sind in der Notizzettel-Ansicht als
Symbole auf dem Textrand zugänglich. So sind viele Inhalte durch Klick
abrufbar, stören aber nicht den Lesefluss derjenigen, die nicht
interessiert oder schon vorgebildet sind. Das spart Zeit.
Tags, die Frage-Antwortpaare, Definitionen usw. darstellen, können mit einem Trainer wiederholt werden. Die Tags können im Trainer einmal in Form einer Checkliste dafür verwendet werden, um sich kurz einige Aspekte ins Gedächnis zu rufen oder um als Karten in einem Karteikasten verwendet zu werden, damit eine Prüfung systematisch vorbereitet werden kann.
Inhaltlich orientiert - mit dem Textaufbau in Mediabird
Bestimmte Notizzettel können anderen Notizzetteln zugeordnet werden. Diese können etwa Beispiele oder Illustrationen (untere Ebene) oder weiterführende Informationen wie historische Hintergründe oder Beweise etc. enthalten (obere Ebene). Notizzettel-Mappen erhalten so eine Struktur, mit der einfacher entschieden werden kann, was wichtig ist.
Wer viele Fragen aus einem Bereich beantwortet, kann als Experte für bestimmte Frage- oder Aufgabenstellungen identifiziert und angesprochen werden.
Mediabirds Schreibtisch
Mediabird ist von einer intuitiven Schreibtisch-Ansicht aus bedienbar. Im Mittelpunkt steht der Notizblock mit Überschrift und Formatfunktionen. Mit einem Textmarker-Button können die Tag- und Markierfunktionen abgerufen werden. Tags werden am Textrand angezeigt und sind per Klick zugänglich. Es gibt weiterhin Buttons zur Navigation (Pfeile: zur Navigation in einer Ebene, Reiter: Navigation zwischen den Ebenen) und es gibt Buttons, um Gruppenfunktionen, das Suchen von Inhalten und Imports und die Notizzettel in Mappen zu strukturieren.
Warum Mediabird statt einem Blog oder einem Wiki?
Blogs ermöglichen, dass nur einer oder wenige
Autoren Artikel posten und Kommentare nur zu einem ganzen Artikel in
Form einer Liste abgegeben werden können. Das wird schnell
unübersichtlich und erfordert als Voraussetzung, dass sich jeder den
Artikel durchliest.
Wikis können zwar durch viele bearbeitet werden,
unterscheiden sich aber nicht groß von einer typischen Sammlung von
Hypertexten. In beiden Formaten ist inhaltliche Kommunikation also nur sehr beschränkt möglich.
Mediabird ermöglicht Kommentare und Fragestellungen und damit Diskussionen direkt im Kontext an einzelnen Textelementen und gibt durch Aufbau und Markierungen der Texte Aufschluss über das, was wichtig ist und ist auch wegen seines Schreibtisch-Interfaces gegenüber Blogs und Wikis revisions- und einsteigerfreundlicher.
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